Gruppenleiterin

Dr. Eirini Trompouki
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Labor Eirini Trompouki

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Transkriptionsfaktor-Netzwerke und Krankheitsmodelle im Zebrafisch

Hämatopoetischen Malignitäten sind in der Regel sehr komplex und abhängig von vielen verschiedenen Mutationen und unterschiedlichen Signalwegen. In diesem Kontext hat sich der Zebrafisch als wichtiger Modellorganismus in der biomedizinischen Forschung erwiesen, aufgrund seiner guten genetischen Formbarkeit und der Möglichkeit der vergleichsweise einfachen Durchführung groß angelegter chemischer Screenings. Mithilfe dieses Tiermodells konzentrieren wir uns bei unserer Forschung vor allem auf bisher wenig oder schlecht charakterisierten Transkriptionsfaktoren, die bei hämatologischen Malignitäten fehlgesteuert oder mutiert vorgefunden worden sind. Wir setzen auf den Zebrafisch, um die physiologische Rolle dieser Gene in vivo zu studieren und die genunterdrückenden Wechselwirkungen zwischen diesen zu bestimmen.

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Figure 1: Transkriptionsfaktor-Netzwerke und Krankheitsmodelle im Zebrafisch

Darüber hinaus versuchen wir Entwicklungsbiologie mit molekularbiologischen Techniken und der Hochdurchsatzsequenzierung zu kombinieren, um Upstream-Regulatoren und Downstream-Ziele der jeweiligen Transkriptionsfaktoren zu identifizieren, so dass ein jeweiliges krankheitsbezogenes Transkriptionsfaktoren-Netzwerk (Abbildung 1) entsteht. Unser oberstes Ziel ist es entsprechende Krankheitsmodelle zu erstellen und diese zu nutzen, um mithilfe von Wirkstoffscreenings im Zebrafisch neue therapeutische Substanzen zu identifizieren.

 
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