Gruppenleiterin

Dr. Erika  Pearce
Dr. Erika Pearce
Senior-Gruppenleiterin und Direktorin
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Labor Erika Pearce

Assistenz: Kimberly Mueller Tel: +49 761 5108 450 E-Mail: mueller@ie-freiburg.mpg.de

Laboratory Erika Pearce

Die Umprogrammierung des Stoffwechsel bei T-Gedächtniszellen

T-Zellen zirkulieren mit einer nahezu konstanten Anzahl in unserem Blut. Werden sie jedoch aktiviert, durchlaufen sie ein spezifisches Entwicklungsprogramm, das gekennzeichnet ist durch unterschiedliche Phasen der Expansion und Kontraktion von antigenspezifischen Effektor-T-Zellen; gefolgt von einer Phase, in der ein kleiner Teil der aktivierten T-Zellen in langlebige T-Gedächtniszellen umgewandelt wird. Obwohl dieses vorhersagbare Muster der Immunantwort der T-Zellen seit langem bekannt ist, sind die jeweiligen Mechanismen, wie in T-Zellen diese verschiedenen Zellschicksale generiert werden, noch nicht gut verstanden (Abbildung 1).

Abbildung 1 Als Reaktion auf Antigene und Co-Stimulation werden T-Zellen aktiviert, vermehren sich und erlangen wichtige Funktionen, um  Gewebe von Giften und oder Tumoren zu befreien. Die langlebigeren T-Gedächtniszellen werden ebenso während der Immunantwort erzeugt und sind besonders wichtig, um vor einer erneuten Infektion geschützt zu sein. T-Zellen müssen sich im Rahmen ihrer normalen Entwicklung auf eine breite Palette von Umweltreizen einstellen und durchlaufen in diesem Anpassungsprozess sehr umfangreiche Stoffwechselveränderungen. Bild vergrößern
Abbildung 1 Als Reaktion auf Antigene und Co-Stimulation werden T-Zellen aktiviert, vermehren sich und erlangen wichtige Funktionen, um  Gewebe von Giften und oder Tumoren zu befreien. Die langlebigeren T-Gedächtniszellen werden ebenso während der Immunantwort erzeugt und sind besonders wichtig, um vor einer erneuten Infektion geschützt zu sein. T-Zellen müssen sich im Rahmen ihrer normalen Entwicklung auf eine breite Palette von Umweltreizen einstellen und durchlaufen in diesem Anpassungsprozess sehr umfangreiche Stoffwechselveränderungen. [weniger]

Unserer Forschung konnte zeigen, dass spezifische Stoffwechselprogramme vorhanden sein müssen, um T-Gedächtniszellen zu bilden. Wir fanden heraus, dass für diese Immunzellen der mitochondriale Stoffwechsel von großer Bedeutung ist; insbesondere zeigte sich, dass T-Gedächtniszellen die Oxidation von intrazellulärem Fettsäuren für ihre Entwicklung benötigen. Die gegenwärtige Arbeit in unserem Labor konzentriert sich auf die Untersuchung der Frage, wie der mitochondriale Phänotyp sowie die Morphologie der Mitochondrien den Stoffwechsel beeinflussen, der wiederum entweder zu der Entwicklung von Effektor-T-Zellen oder T-Gedächtniszellen führt.

 
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