Women decode: Genes

Asifa Akhtar über Epigenetik und das Schließen der Genderlücke

Was ist Epigenetik – und warum erforschen wir sie? Um das herauszufinden, hat die Deutsche Welle Asifa Akhtar befragt, eine aus Karatschi stammende führende Wissenschaftlerin der Max-Planck-Gesellschaft. Ihre Arbeit auf diesem Gebiet trägt zudem dazu bei, den Geschlechtergraben in Führungspositionen wissenschaftlicher Institutionen zu schließen.

Aus der Beschreibung: Die Epigenetik eröffnet neue Wege in der Therapie genetischer Erkrankungen – mit weitreichenden Folgen für die Behandlung von Krankheiten wie Krebs oder Entwicklungsstörungen.

Asifa Akhtar, Vizepräsidentin der Max-Planck-Gesellschaft und Direktorin am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik, zählt zu den Forscherinnen, die sich sowohl mit den wissenschaftlichen als auch den strukturellen Herausforderungen in diesem Feld auseinandersetzen.

Akhtar wurde in Karatschi, Pakistan, geboren und wuchs in Frankreich und Großbritannien auf. Ihre wissenschaftliche Laufbahn führte sie in die Epigenetik – jenes Forschungsgebiet, das untersucht, wie Verhalten und Umwelt die Aktivität von Genen beeinflussen.

Neben ihrer Forschungsarbeit macht Akhtar auf die Hürden aufmerksam, mit denen Frauen in der Wissenschaft konfrontiert sind: von struktureller Unterrepräsentation bis hin zum Druck, der mit erhöhter Sichtbarkeit einhergeht. Sie tritt für kooperative Führungsmodelle und eine inklusive Forschungskultur ein – in der Überzeugung, dass wissenschaftlicher Fortschritt und Geschlechtergerechtigkeit untrennbar miteinander verbunden sind.

Eine Person in einem Laborkittel konzentriert sich auf ein Reagenzglas und steht dabei in einem gut ausgestatteten Labor. Im Hintergrund sind Regale mit verschiedenen Behältern zu sehen. Asifa Akhtar über Epigenetik und die Überwindung der Geschlechterkluft
Was ist Epigenetik? Um das herauszufinden, hat die Deutsche Welle mit Asifa Akhtar gesprochen. Ihre Arbeit als Führungskraft in der Wissenschaft trägt auch dazu bei, die Geschlechterkluft in der Wissenschaft zu verringern. Von Akanksha Saxena (DW) mehr

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