Einheit für Mikroskopie

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Einheit für Mikroskopie

Eine der zentralen Herausforderungen in der Post-Genom-Ära ist es, die Funktionen unterschiedlichster Genprodukte zu verstehen. Um diesem Ziel näher zu kommen, sind bildgebende Verfahren durch Fluoreszenz-Mikroskopie unverzichtbar geworden. Mit ihnen lassen sich Informationen über die Verortung, Morphologie und Dynamik biologischer Strukturen sammeln. Heutzutage ist es dank einer großen Bandbreite von Reagenzien möglich, mit ganz spezifischen Fluoreszenz-Markierungen beinahe jede zelluläre Einheit anzufärben. Dazu gehören auch Organell-spezifische Färbungen und Antikörper-Konjugate. Darüber hinaus vereinfachen genetisch modifizierte Proben, etwa fluoreszierende Proteine, die Markierung und Verfolgung dynamischer Vorgänge in der Zelle enorm.

Aufgrund der Verbesserungen in Fluoreszenz-Markierung, elektronischen Lichtsensoren, und der Einführung digitaler Bildtechniken, hat sich die Fluoreszenz-Mikroskopie zu einer Schlüsseltechnologie der modernen biomedizinischen Forschung entwickelt. Die Einheit für Mikroskopie am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik bietet eine Vielzahl aktueller mikroskopischer Instrumente und bildverarbeitender Elemente. Außerdem bietet sie Hilfestellung während des Mikroskopierens.

Weitere Informationen zu den Services der Einheit für Mikroskopie finden Sie auf der englischen Seite.