Gruppenleiterin

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Dr. Asifa Akhtar
Senior-Gruppenleiterin und Geschäftsführende Direktorin
Telefon:+49 761 5108 565
E-Mail:akhtar@...

Labor Asifa Akhtar

Assistenz: Linda Schmidl Tel: +49 761 5108 564 E-Mail: schmidl@ie-freiburg.mpg.de

Ausgewählte Publikationen

1.
Chatterjee A, Seyfferth J, Lucci J, Gilsbach R, Preissl S, Boettinger L, Martensson C, Panhale A, Stehle T, Kretz O, Sahyoun AH, Avilov S, Eimer S, Hein L, Pfanner N, Becker T,  Akhtar A (2016)
MOF acetyl transferase regulates transcription and respiration in mitochondria
2.
Chlamydas S*, Holz H*, Samata M*, Chelmicki T, Georgiev P, Pelechano V, Dündar F, Dasmeh P, Mittler G, Cadete FT, Ramírez F, Conrad T, Wei W, Raja S, Manke T, Luscombe NM, Steinmetz LM and Akhtar A (2016)
Functional interplay between MSL1 and CDK7 controls RNA polymerase II Ser5 phosphorylation
3.
Ramirez F*, Lingg T*, Toscano S*, Lam K*, Georgiev P, Chung H, Lajoie B, de Wit E, Zhan Y, de Laat W, Dekker J, Manke T, Akhtar A (2015)
High-Affinity Sites Form an Interaction Network to Facilitate Spreading of the MSL Complex across the X Chromosome in Drosophila
4.
Meunier S *, Shvedunova M *, Van Nguyen N, Avila L, Vernos I and Akhtar A. (2015)
An epigenetic regulator emerges as microtubule minus-end binding and stabilizing factor in mitosis
5.
Chelmicki T, Dündar F, Turley MJ, Khanam T, Aktas T, Ramírez F, Gendrel AV, Wright PR, Videm P, Backofen R, Heard E, Manke T, Akhtar A. (2014)
MOF-associated complexes ensure stem cell identity and Xist repression.

Labor Asifa Akhtar

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DNA, die eng mit Histonen zu so genannten Nukleosomen verpackt ist, ist schwer zugänglich für Enzyme, denen die DNA als Vorlage für Transkription und Replikation dient. Entsprechend dürfte der Umbau der Chromatin-Struktur eine wesentliche Rolle in der Steuerung der Genexpression spielen. Strukturelle Veränderungen im Chromatin dürften auch grundlegend für Mechanismen der Dosiskompensation sein. Diese sind im Laufe der Evolution entstanden, um die Menge der X-chromosomalen Genprodukte bei Frauen und Männern anzugleichen. Beim Menschen wird in jeder Zelle einer Frau eines der beiden X-Chromosomen zufällig abgeschaltet. Der Prozess, in dem das Chromosom zum Barr-Körperchen kondensiert, wird als X-Inaktivierung bezeichnet. Im Gegensatz dazu wird die Angleichung bei der Fruchtfliege Drosophila erreicht, indem beim Männchen die Gene des einen X-Chromosom eine doppelt so hohe Transkriptionsaktivität aufweisen.

Der MSL-Komplex bei Drosophila, bestehend aus zwei nicht-kodierenden RNAs und fünf Proteinen, ist ein Schlüsselfaktor in der männlichen Dosiskompensation. Bild vergrößern
Der MSL-Komplex bei Drosophila, bestehend aus zwei nicht-kodierenden RNAs und fünf Proteinen, ist ein Schlüsselfaktor in der männlichen Dosiskompensation. [weniger]

Genetische Studien haben eine Reihe von Faktoren identifiziert, die für die Dosiskompensation bei Drosophila von Bedeutung sind. Dies schließt fünf Proteine [MSL1, MSL2, MSL3, MLE, MOF] und zwei nicht-kodierende RNAs [roX1, roX2] ein. Das übermäßig aktive X-Chromosom ist außerdem spezifisch hyperacetyliert an Histon H4. Diese Acetylierung wird durch die MOF-Histon-Acetyl-Transferase sicher gestellt.

Um ein möglichst ganzheitliches Modell der Dosiskompensation zu erhalten, nutzen wir biochemische, genetische, genomische und bioinformatische Methoden.

 
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