Leitung der Einheit

Dr. Michael Schorpp
Telefon:+49 761 5108 -240/ -780

Ausgewählte Publikationen

1.
Hess I, Boehm T (2012)
Intra-vital imaging of thymopoiesis reveals dynamic lympho-epithelial interactions
2.
Iwanami, N., Mateos, F., Hess, I., Riffel, N., Soza-Ried, C., Schorpp M. and Boehm T. (2011)
Genetic evidence for an evolutionary conserved role of IL-7 signaling in T cell development of zebrafish.
3.
Soza-Ried, C., Hess, I., Netuschil, N., Schorpp, M. and Boehm, T. (2010)
Essential role of c-myb in definitive hematopoiesis is evolutionarily conserved.

Fischeinheit

Fischeinheit

Üblicherweise werden in der immunologischen Forschung so genannte höhere Wirbeltiere wie Maus und Ratte als Modell-Organismne eingesetzt. Nichtsdestotrotz bieten Zebrafisch und Medaka als Modell-Organismen einige Vorteile, die auch in der immunologischen Forschung ausgenutzt werden können. Beide Arten produzieren außerordentlich viel Nachwuchs. Das eröffnet uns die Möglichkeit, wie etwa Mutagenese-Screenings, durchzuführen. Solche Screenings werden unter anderem eingesetzt, um Gene und Signalwege zu indentifizieren, die für die Entwicklung und Funktion des Immunsystems wichtig sind. Die Sequenzierung des Fisch-Genoms und die Analyse von Gen-Funktionen haben nachgewiesen, dass die Unterschiede zwischen Fisch und Mensch weit geringer ist als erwartet.

Ein weiterer Vorteil dieser Organismen ist die schnelle extrakorporale Entwicklung und die Transparenz von Zebrafisch und Medaka im Embryonalstadium. Aufgrund dieser Vorteile werden sie bei bestimmten experimentellen Fragestellungen höheren Wirbeltieren durchaus vorgezogen. Transgene Linien erlauben beispielsweise auf zellulärer Ebene die Beobachtung der Embryonal- und Organentwicklung in vivo. Außerdem sind befruchtete Fischeier leicht zugänglich, wodurch eine Veränderung und Beeinflussung entwicklungsbiologischer Prozesse erlaubt.

Weitere Informationen zu den Services der Fischeinheit finden Sie auf der englischen Seite.

 
loading content