Gruppenleiter

Dr. Thomas Boehm
Dr. Thomas Boehm
Senior-Gruppenleiter und Geschäftsführender Direktor
Telefon:+49 761 5108-328
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Labor Thomas Boehm

Assistenz: Julia Rösner | Tel: +49 761 5108 329 | E-Mail: roesner@ie-freiburg.mpg.de

Ausgewählte Publikationen

1.
Swann JB, Holland SJ, Petersen M, Pietsch TW, Boehm T (2020)
Immunogenetics of sexual parasitism
2.
Morimoto R, O´Meara CP, Holland SJ, Trancoso I, Souissi A, Schorpp M, Vassaux D, Iwanami N, Giorgetti OB, Evanno G, Boehm T (2020)
Cytidine deaminase 2 is required for VLRB antibody gene assembly in lampreys
3.
Lawir D-F,  Katarzyna Sikora K, Connor O´Meara C, Schorpp M, Boehm T (2020)
Pervasive changes of mRNA splicing in upf1 deficient zebrafish identify rpl10a as a regulator of T cell development
4.
Trancoso I, Morimoto R, Boehm T (2020)
Co-evolution of mutagenic genome editors and vertebrate adaptve immunity

Labor Thomas Boehm

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Ziel unserer Forschung ist es, zu einem besseren Verständnis der genetischen Grundfunktionen des Immunsystems zu gelangen. Dabei liegt unser Augenmerk auch auf der Erforschung menschlicher Erkrankungen und auf der Entwicklung zielgerichteter Therapien, die fehlerhafte Immunfunktionen korrigieren sollen.

Durch die Untersuchung unterschiedlichster Tierarten, von Neunaugen bis hin zu Mäusen, möchten wir die Mechanismen besser verstehen lernen, die bei der erworbenen Immunabwehr eine wirksame Qualitätskontrolle sicherstellen. Diese Kontrolle ist notwendig, um Zellen mit potentiell selbst-reaktiven Antigenrezeptoren in Schach zu halten und/oder zu zerstören. Antigenrezeptoren werden durch einen somatischen und in erster Linie zufälligen Entstehungsprozess erzeugt. Da der Selektionsprozess dieser Zellen in primären lymphoiden Organen wie dem Thymus stattfindet, untersuchen wir die genetische Grundlage der Entwicklung und Funktion dieser Organe. In einem iterativen Verfahren kombinieren wir vom Phänotyp geleitete genetische Untersuchungen mit Methoden präziser genetischer Eingriffe. In verschiedenen Modellsystemen untersuchen wir, welche Rolle einzelne Gene oder deren Kombinationen bei der Bildung der Thymus-Anlage und der T-Zell-Entwicklung spielen.

Diese Informationen werden uns ermöglichen, ursprüngliche Formen thymopoetischen Gewebes wiederherzustellen und künstlichen Ersatz für den therapeutischen Gebrauch zu entwickeln.

 
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