Überblick über das Institut

Das Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik (MPI-IE) in Freiburg ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung, die sich mit zwei Schlüsselbereichen der modernen Biologie befasst.

Immunbiologie untersucht die Wege, mit denen mehrzellige Organismen sich gegen Pathogene verteidigen. Wir erforschen die evolutionären Ursprünge und die Entwicklung lymphoider Organe und von Immun-Effektor-Zellen, die Funktion von Antigen-Rezeptoren und die genetische Grundlage für Wirt-Pathogen-Wechselwirkungen. Dieses Wissen unterstützt Anstrengungen für verbesserte Diagnose und die Behandlung von Immundefizienz und entzündlichen Erkrankungen.

Epigenetik ist die Erforschung vererbbarer Eigenschaften, die nicht durch Veränderungen der zugrunde liegenden DNA-Sequenz entstehen. Epigenetische Mechanismen sind grundlegend für die Organisation und Nutzung unserer genetischen Information. Da die Anfälligkeit für Erkrankungen durch epigenetische Fehlfunktionen gefördert werden kann, haben epigenetische Fehlfunktionen weitreichende Auswirkungen auf Diagnose und Therapie humaner Erkrankungen.

Das MPI-IE mit seinen mehr als 350 Mitarbeitern besteht derzeit aus 13 Forschungsgruppen, die durch modernste wissenschaftliche Infrastruktur unterstützt werden. Für die Ausbildung junger Wissenschaftler bieten wir ein internationales Doktorandenprogramm an, die "International Max Planck Research School for Immunobiology, Epigenetics, and Metabolism (IMPRS-IEM)".

Gründung des Instituts 1961 Geschlechterverhältnisse Mehr als 700 Publikationen seit 2010 Gelegen im Oberrheintal zwischen Basel und Straßburg 12 ERC Grants Das Institut hat Mitglieder aus mehr als 40 Ländern
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