Gruppenleiter

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Dr. Asifa Akhtar
Senior-Gruppenleiterin und Geschäftsführende Direktorin
Telefon:+49 761 5108 565
E-Mail:akhtar@...

Labor Asifa Akhtar

Assistenz: Linda Schmidl Tel: +49 761 5108 564 E-Mail: schmidl@ie-freiburg.mpg.de

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Dr. Valérie Hilgers
Gruppenleiterin

Labor Valérie Hilgers

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Dr. Nicola Iovino
Gruppenleiter
Telefon:+49 761 5108 779
E-Mail:iovino@...

Labor Nicola Iovino

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Prof. Dr. Thomas Jenuwein
Senior-Gruppenleiter & Direktor
Telefon:+49 761 5108 785

Labor Thomas Jenuwein

Assistenz: Marcela Mare Tel: +49 761 5108 574 E-Mail: mare@ie-freiburg.mpg.de

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Dr. Andrea Pichler
Gruppenleiterin
Telefon:+49 761 5108 777

Labor Andrea Pichler

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Dr. J. Andrew Pospisilik
Gruppenleiter
Telefon:+49 761 5108 757

Labor Andrew Pospisilik

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Dr. Ritwick Sawarkar
Gruppenleiter
Telefon:+49 761 5108 378

Labor Ritwick Sawarkar

Über uns

Fokus Epigenetik

„Sind wir mehr als die Summe unserer Gene und wie können Umwelteinflüsse die Genexpression verändern?“ Zwar besitzen fast alle Zelltypen (ca. 200) eines Menschen die gleichen genetischen Informationen, deren Nutzung unterscheidet sich aber gravierend, je nach Aufgabe einer Zelle. Der DNA-Faden im Zellkern ist mit Proteinkugeln (Histonen) verpackt und geschützt. Dieses DNA-Histon-Polymer wird ‚Chromatin’ genannt. Stabile Chromatin-Veränderungen, die nicht die DNA-Folge betreffen, werden unter dem Überbegriff ‚Epigenetik’ zusammengefasst.

Aufgrund dieser veränderbaren Chromatin-Zustände hat ein Genom eine Vielzahl epigenetischer Varianten. Bildung und Erhalt dieser Epigenome ist wesentlich für Embryonalentwicklung, Zell-Typ-Identität und Zelldifferenzierung.

Auch wenn viele Krankheiten (neurodegenerative Erkrankungen, Krebs, Stoffwechselkrankheiten) primär durch DNA-Mutationen verursacht werden, kann eine epigenetische Fehlregulation entscheidend zum Verlauf der Krankheit beitragen. Daher ist es vielversprechend, dass die epigenetische Forschung neue Ansatzpunkte für Diagnose- und Therapieformen eröffnen kann.

Epigenetische Veränderungen erlauben es auch, auf Umwelteinflüsse wie Ernährung, Stress und Hormone zu reagieren. Erstaunlicherweise gibt es eine wachsende Zahl an Hinweisen, dass epigenetische Veränderungen sogar über mehrere Generationen weitergegeben werden können.

Die Forschungsgruppen des Fokus Epigenetik verbinden Themen wie Dosiskompensation, Heterochromatin-Bildung und posttranslationale Veränderungen von Histonen. Dabei nutzen sie unterschiedliche Modellorganismen und experimentelle Ansätze (Biochemie, Zellbiologie, Drosophila- und Mausgenetik, genomweite Analysen), um die Epigenome unterschiedlicher Zelltypen zu analysieren.

 
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