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Dr. Asifa Akhtar
Dr. Asifa Akhtar
Senior-Gruppenleiterin und Direktorin
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Labor Asifa Akhtar

Assistenz – Tel: +49 761 5108-564 E-Mail: akhtarassistant@ie-freiburg.mpg.de

Marcus Rockoff
public relations officer

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Videoclip

Asifa Akhtar – „Die Schönheit des X-Chromosoms“ (engl.)

Video-Interview mit Asifa Akhtar, geschäftsführende Direktorin des MPI-IE

Asifa Akhtar - die neue geschäftsführende Direktorin des MPI-IE

20. Januar 2015

Dr. Asifa Akhtar, Leiterin der Abteilung für Chromatinregulierung und seit Januar 2015 geschäftsführende Direktorin des MPI-IE. Bild vergrößern
Dr. Asifa Akhtar, Leiterin der Abteilung für Chromatinregulierung und seit Januar 2015 geschäftsführende Direktorin des MPI-IE. [weniger]

Am 1. Januar 2015 übernahm Dr. Asifa Akhtar, Leiterin der Abteilung für Chromatinregulierung, die Geschäftsführung von ihrem Vorgänger Dr. Thomas Jenuwein. Sie wird nun das Kollegium repräsentieren, das die grundlegenden wissenschaftlichen und administrativen Richtlinien festsetzt und langfristige Entwicklungen am MPI-IE vorantreibt. Ihre neue Rolle wird von enger Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen und dem Verwaltungspersonal des Instituts geprägt sein. "Eine effiziente Verwaltung, eine moderne wissenschaftlichen Infrastruktur und ausgezeichnete Wissenschaftler aller Karrierestufen sind die Basis für eine erfolgreiche Forschungsinstitution.", sagt Asifa Akhtar. "Die effektive und fruchtbare Zusammenarbeit zwischen diesen Bereichen zu fördern, ist eines meiner Ziele." Als geschäftsführende Direktorin plant sie weiterhin, neue Gruppenleiter zu rekrutieren, Ausbildungs- und karrierebildende Maßnahmen für junge Forscher zu erweitern und lokale Kollaborationen mit der Universität Freiburg sowie internationale Partnerschaften des MPI-IE zu pflegen.

Dosiskompensation ist das Forschungsthema im Labor von Asifa Akhtar. Das männliche X-Chromosom einer Fruchtfliege ist hier in gelb dargestellt. Bild vergrößern
Dosiskompensation ist das Forschungsthema im Labor von Asifa Akhtar. Das männliche X-Chromosom einer Fruchtfliege ist hier in gelb dargestellt. [weniger]

Neben den Aufgaben als Geschäftsführerin leitet Asifa Akhtar außerdem ein dynamisches Forschungsteam. "Ich zähle auf eine enge Zusammenarbeit mit meiner Gruppe. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit deren fortwährender Begeisterung, positiver Energie und harter Arbeit auch weiterhin spannende  Fragen auf dem Gebiet der Epigenetik erforschen werden", erklärt sie. Das Akhtar Labor arbeitet an der Entschlüsselung von epigenetischen Mechanismen, die dem Phänomen der Dosiskompensation zugrunde liegen. Da Männchen und Weibchen sich in der Anzahl ihrer X-Chromosomen unterscheiden, ist dieser Vorgang erforderlich, um sicherzustellen, dass beide Geschlechter die gleiche Menge der auf den X-Chromosomen kodierten Gene ablesen. Was sind die Schlüsselfaktoren für die Dosiskompensation, wie interagieren sie und haben sie auch noch zusätzliche Funktionen? Dies sind nur einige der Fragen, für die sich Asifa Akhtar interessiert - sie spricht mehr über die "Schönheit des X-Chromosoms" im begleitenden Videoclip (in englischer Sprache).

Kurzprofil von Dr. Asifa Akhtar

Asifa Akhtar erhielt 1993 ihren Bachelor in Biologie vom University College London (UCL) und promovierte 1998 am Imperial Cancer Research Fund in London. Dort untersuchte sie Mechanismen der Transkriptionsregulation im Labor von Richard Treismann. In ihrer nächsten beruflichen Station befasste sie sich als Postdoktorandin im Labor von Peter Becker am Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL), Heidelberg, und dem Adolf Butenandt-Institut, München, mit Fragen der Chromatinregulierung. Ab 2001 führte sie ihre eigene Forschungsgruppe am EMBL. Im Jahr 2009 wechselte sie mit ihrem Labor nach Freiburg ans Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik. 2013 wurde sie zur Direktorin am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik ernannt und leitet seither die Abteilung für Chromatinregulierung. Asifa Akhtar erhielt 2008 die Auszeichnung der European Life Science Organization (ELSO) für einen wesentlichen Beitrag auf ihrem Gebiet und wurde 2013 zum EMBO Mitglied gewählt. Sie fungiert als Gutachterin für viele Forschungs- und Förderorganisationen (z.B. MPG, DFG, EU), ist Editorin anerkannter wissenschaftlicher Fachzeitschriften (z.B. eLife, PLoS Genetics) und Mitglied mehrerer regionaler und internationaler Forschungskonsortien (z.B. CRC746, CRC992 MEDEP, CRC1140 KIDGEM, FP7-Netzwerk EpiGeneSys).

 

 

 
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