Partnerschaften: Unser wissenschaftliches Netzwerk

Regionale und Nationale Kooperationen

Neben den Zuwendungen der Max-Planck-Gesellschaft waren Forscher des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik immer wieder erfolgreich in den kompetetiven Ausschreibungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), so dass diese zentralen Einrichtungen zur Förderung der Wissenschaft und Forschung in Deutschland zu wichtigen Finanzierungsquellen des Instituts gehören.

Das MPI-IE hat zahlreiche und langjährige Kooperationen mit der Universität Freiburg sowie dem Universitätsklinikum Freiburg. Eines der besten Beispiele dieser erfolgreichen Partnerschaft ist die gemeinsame MPI-IE/Universitäts Forschungssabteilung für Molekulare Immunologie, die bereits seit 1996 am MPI-IE besteht. Mit der Gründung des gemeinsamem MPI-IE/Universitätslabors für Immunmetabolismus in 2015, wird die Zusammenarbeit fortgeführt und weiter intensiviert.

Weiterhin existieren zahlreiche Forschungsprogramme, -bereiche und -institutionen, bei denen Universität und MPI-IE auf eine enge Zusammenarbeit setzen. Zahlreiche Forschungsgruppen und Wissenschaftler des MPI-IE sind beispielsweise am interdisziplinären Exzellenzcluster “BIOSS 2 - Zentrum für Biologische Signalstudien - von der Analyse zur Synthese” beteiligt, das durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird. Auch das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiierte Centrum für Chronische Immundefizienz, das sich der Verbesserung von Diagnostik und Therapie von Immundefizienzerkrankungen verschrieben hat, setzt auf eine Kooperation mit dem MPI-IE.

SFB

Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler fächerübergreifend zusammenarbeiten und zusammen forschen. Die SFB werden von der DFG finanziert. Das MPI-IE, die Universität Freiburg sowie die Klinik der Universität Freiburg setzen dabei seit Jahrzehnten auf eine enge Kooperation. Es gibt zahlreiche Sonderforschungsbereiche der Universität mit Beteiligung von Wissenschaftlern und Forschungsgruppen des MPI-IE:

Zentrales Ziel des SFB46 ist das Verständnis der Mechanismen von Proteinkomplexen und -netzwerken in ihrer Bedeutung für Zellfunktionen. Der SFB verbindet Gruppen der Fakultäten für Biologie und Medizin (Vorklinik und Klinik) sowie des MPI-IE und stellt einen Kernbereich der Lebenswissenschaften der Universität Freiburg dar.

SFB746 "Funktionelle Spezifität durch Kopplung und Modifikation von Proteinen"

Zentrales Ziel des SFB46 ist das Verständnis der Mechanismen von Proteinkomplexen und -netzwerken in ihrer Bedeutung für Zellfunktionen. Der SFB verbindet Gruppen der Fakultäten für Biologie und Medizin (Vorklinik und Klinik) sowie des MPI-IE und stellt einen Kernbereich der Lebenswissenschaften der Universität Freiburg dar.
Der Forschungsschwerpunkt des SFB850 liegt in der Erforschung der molekularen Mechanismen, die für das Eindringen von Krebszellen in fremde Gewebe und der Bildung von Metastasen verantwortlich sind.

SFB850 "Kontrolle der Zellmotilität bei morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung"

Der Forschungsschwerpunkt des SFB850 liegt in der Erforschung der molekularen Mechanismen, die für das Eindringen von Krebszellen in fremde Gewebe und der Bildung von Metastasen verantwortlich sind.
Das Ziel des SFB 992 „Medizinische Epigenetik“ ist es, Erkenntnisse der Grundlagenforschung zur Epigenetik in die biomedizische Anwendung zu überführen. Das Forschungskonsortium besteht aus unterschiedlichen Instituten und Abteilungen der Universität, des Universitätsklinikums Freiburg sowie des MPI-IE.

SFB992 “Medizinische Epigenetik – Von grundlegenden Mechanismen zu klinischen Anwendungen”

Das Ziel des SFB 992 „Medizinische Epigenetik“ ist es, Erkenntnisse der Grundlagenforschung zur Epigenetik in die biomedizische Anwendung zu überführen. Das Forschungskonsortium besteht aus unterschiedlichen Instituten und Abteilungen der Universität, des Universitätsklinikums Freiburg sowie des MPI-IE.
Der SFB1140 KIDGEM beschäftigt sich mit Bereichen des Erbguts, die mit verschiedenen Nierenerkrankungen assoziiert sind. Durch die Analyse der verschiedenen Genfunktionen soll die molekulare Nierenphysiologie grundlegend erforscht werden.

SFB1140 "Nierenerkrankungen – Von Genen zu Mechanismen" (KIDGEM)

Der SFB1140 KIDGEM beschäftigt sich mit Bereichen des Erbguts, die mit verschiedenen Nierenerkrankungen assoziiert sind. Durch die Analyse der verschiedenen Genfunktionen soll die molekulare Nierenphysiologie grundlegend erforscht werden.
Der SFB1160 ist eine Initiative von Immunologen aus Grundlagenforschung und klinischer Praxis, die verstehen möchte, wie Immun-Mangelerkrankungen zu überschießenden Abwehr-Reaktionen führen können.

SFB1160 "IMPATH – Immunpathologie aufgrund eingeschränkter Immunreaktionen"

Der SFB1160 ist eine Initiative von Immunologen aus Grundlagenforschung und klinischer Praxis, die verstehen möchte, wie Immun-Mangelerkrankungen zu überschießenden Abwehr-Reaktionen führen können.
Der Transregio-SFB TRR130 untersucht, was die B-Zellen dazu bringt, Antikörper zu produzieren und wie diese für lange Zeit in hohem Spiegel ausgeschüttet werden. Ziel der Forscher ist es, besser zu verstehen, wie diese B-Zell Immunantworten eingeleitet werden, wie selbst-reaktive B-Zellen eliminiert werden und wie es den B-Zellen gelingt, sich an Erreger, die sie schon einmal bekämpft haben, zu „erinnern“.

TRR 130 "B-Zellen: Immunität und Autoimmunität"

Der Transregio-SFB TRR130 untersucht, was die B-Zellen dazu bringt, Antikörper zu produzieren und wie diese für lange Zeit in hohem Spiegel ausgeschüttet werden. Ziel der Forscher ist es, besser zu verstehen, wie diese B-Zell Immunantworten eingeleitet werden, wie selbst-reaktive B-Zellen eliminiert werden und wie es den B-Zellen gelingt, sich an Erreger, die sie schon einmal bekämpft haben, zu „erinnern“.

Wissenschaftliche Ausbildung

Wer gemeinsam forscht, muss auch gemeinsam lehren. So ist ein weiterer Kooperationsschwerpunkt zwischen dem MPI-IE und der Universität Freiburg die Ausbildung junger Wissenschaftler an beiden Institutionen. Zahlreiche Forschungsgruppenleiter und Direktoren des MPI-IE, die in der Regel eng mit der biologischen und medizinischen Fakulät der Universität verbunden sind, engagieren sich in der Lehre. Alle Forschungsgruppen des MPI-IE nehmen zudem am internationalen Doktorandenprogramm des MPI-IE teil. Die „International Max-Planck Research School for Molecular and Cellular Biology” (IMPRS-MCB) ist ein gemeinsames Ausbildungsprogramm von MPI-IE und der Universität Freiburg und bietet eine herausragende wissenschaftliche Ausbildung in Molekularer Biologie, Zellbiologie, Immunbiologie und Epigenetik für engagierten internationalen wissenschaftlichen Nachwuchs an.

Deep – Deutsches Epigenom Programm

Intensive Kooperation und Engagement besteht seitens des MPI-IE auch im Deutschen Epigenom Programm (DEEP, 2012-2017), das vom BMBF gefördert wird. DEEP ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk mit der Beteiligung von 14 Forschungseinrichtungen und Industriepartnern, das sich die die Erstellung und Auswertung von bis zu 80 Referenz-Epigenomen ausgewählter humaner Zellen und Gewebe zur Aufgabe gemacht hat. DEEP leistet somit einen einen innovativen Beitrag zum ‘International Human Epigenome Consortium‘ (IHEC) und konzentriert sich vor allem auf die Analyse von Zellen, die mit komplexen Erkrankungen von großer sozio-ökonomischer Bedeutung in Verbindung stehen: Stoffwechselerkrankungen wie Steatose und Adipositas sowie entzündliche Erkrankungen der Gelenke und des Darms.

MPI-CC

Auch mit den geisteswissenschaftlichen Kollegen des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg (MPI-CC) organisiert das MPI-IE zahlreiche interne und externe Veranstaltungen.

 
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