Partnerschaften: Unser wissenschaftliches Netzwerk

Nationale und lokale Kooperationen

Das MPI für Immunbiologie und Epigenetik ist an zahlreichen nationalen und regionalen Kooperationen beteiligt, darunter auch an Projekten, die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert werden.

Neben den Zuwendungen der Max-Planck-Gesellschaft waren Forscher des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik immer wieder erfolgreich in den kompetetiven Ausschreibungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sowie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), sodass diese zentralen Einrichtungen zur Förderung der Wissenschaft und Forschung in Deutschland zu wichtigen Finanzierungsquellen des Instituts gehören.

Die meisten Forschungsgruppen des Instituts arbeiten aktiv mit Partnerinnen und Partnern an der Universität Freiburg zusammen, vor allem über Sonderforschungsbereiche (SFB) und das durch DFG-geförderte Forschungscluster der Exzellenzinitiative.

Eine besondere Stärke dieser Kooperationen ist die transdisziplinäre Vernetzung der Grundlagenforschung und der translationalen Forschung zwischen Max-Planck und den lokalen Partnern aus der Universität und Uniklinikum. Darüber hinaus stellen diese Kooperationen einen fruchtbaren Boden für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses dar, wie das Beispiel der International Max Planck Research School (IMPRS-IEM) oder der Spemann Graduate School zeigt.

Diese vielfältigen Synergien stellen einen wichtigen Impuls für die wissenschaftlichen Aktivitäten am Institut dar und tragen dazu bei, die langfristige Nachhaltigkeit der Forschungsumgebung nicht nur innerhalb des MPI-IE, sondern auch in der breiteren Freiburger Wissenschaftsgemeinschaft zu bereichern.

SFB

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert Forschungsprojekte in zahlreichen Fachgebieten. Dazu gehört die Förderung von Einzelprojekten, Sonderforschungsbereichen (SFB), Graduiertenkollegs und die Unterstützung der wissenschaftlichen Infrastruktur.

Sonderforschungsbereiche (SFB) sind langfristig angelegte Forschungseinrichtungen der Hochschulen, in denen Wissenschaftler fächerübergreifend zusammenarbeiten und zusammen forschen. Das MPI-IE, die Universität sowie die Uniklinik Freiburg setzen dabei seit Jahrzehnten auf eine enge Kooperation. Es gibt zahlreiche Sonderforschungsbereiche der Universität mit Beteiligung von Forschungsgruppen des MPI-IE. In einer Variante des Programms, dem „SFB Transregio“, arbeiten bis zu drei Universitäten und außeruniversitäre Forschungsinstitute zusammen, um dabei ein gemeinsames Forschungsziel zu verfolgen.

Hier finden Sie eine Auswahl von DFG-geförderten Projekten, die am Institut durchgeführt wurden oder werden:

 Der SFB 1425 »Die heterozelluläre Natur kardialer Läsionen: Identitäten, Interaktionen, Implikationen« untersucht Nicht-Myozyten im Herzen, wie Bindegewebs- und Immunzellen oder Neuronen, die entscheidende Einflussfaktoren für die strukturelle und funktionelle Integration des Herzens bei Homöostase und Krankheit sind. Der Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der zugrundlegenden Mechanismen und der Relevanz der Interaktionen der Zellen untereinander sowie der Nutzung dieses Wissens zur Steuerung von Reparaturprozessen mit dem Ziel, potenzielle NM-Ziele für therapeutische Interventionen zu identifizieren. So sollen neue Methoden zur Diagnose und Therapie von Herzkrankheiten entwickel werden. Dabei geht  nicht primär um Narbenvermeidung oder -verwandlung, sondern darum, gezielt »bessere Narben« wachsen zu lassen. DFG GEPRIS   Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Dominic Grün, Nina Cabezas-Wallscheid

SFB 1425 „Die heterozelluläre Natur kardialer Läsionen“


Der SFB 1425 »Die heterozelluläre Natur kardialer Läsionen: Identitäten, Interaktionen, Implikationen« untersucht Nicht-Myozyten im Herzen, wie Bindegewebs- und Immunzellen oder Neuronen, die entscheidende Einflussfaktoren für die strukturelle und funktionelle Integration des Herzens bei Homöostase und Krankheit sind. Der Schwerpunkt liegt auf der Erforschung der zugrundlegenden Mechanismen und der Relevanz der Interaktionen der Zellen untereinander sowie der Nutzung dieses Wissens zur Steuerung von Reparaturprozessen mit dem Ziel, potenzielle NM-Ziele für therapeutische Interventionen zu identifizieren. So sollen neue Methoden zur Diagnose und Therapie von Herzkrankheiten entwickel werden. Dabei geht  nicht primär um Narbenvermeidung oder -verwandlung, sondern darum, gezielt »bessere Narben« wachsen zu lassen. DFG GEPRIS

Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Dominic Grün, Nina Cabezas-Wallscheid
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 Der SFB 1381 „Dynamische Organisation zellulärer Proteinmaschinerien: Von der Biogenese und modularen Assemblierung zur Funktion“ untersucht, wie verschiedene Proteine zu komplexen Multimeren, den so genannten Proteinmaschinen, dynamisch zusammengesetzt werden. Diese Prozesse spielen eine Rolle im Energiestoffwechsel der Zelle, bei der Replikation, Reparatur und Transkription von DNA, der Faltung und dem Abbau von Proteinen sowie bei den intra- und interzellulären Kommunikations- und Transportprozessen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Organisation dieser Proteinmaschinen hin zu modularen Einheiten, der Regulation ihres Auf- und Abbaus und dem Einfluss dieser Prozesse auf zelluläre Funktionen. Ziel des SFB 1381 ist es, die dynamischen Prozesse des Aufbaus und der Organisation zellulärer Proteinmaschinen zu definieren und zu verstehen und dadurch einen Einblick in die grundlegenden Prozesse einer lebenden Zelle zu gewinnen. DFG GEPRIS   Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Valérie Hilgers

SFB 1381 „Dynamische Organisation zellulärer Proteinmaschinerien“


Der SFB 1381 „Dynamische Organisation zellulärer Proteinmaschinerien: Von der Biogenese und modularen Assemblierung zur Funktion“ untersucht, wie verschiedene Proteine zu komplexen Multimeren, den so genannten Proteinmaschinen, dynamisch zusammengesetzt werden. Diese Prozesse spielen eine Rolle im Energiestoffwechsel der Zelle, bei der Replikation, Reparatur und Transkription von DNA, der Faltung und dem Abbau von Proteinen sowie bei den intra- und interzellulären Kommunikations- und Transportprozessen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Organisation dieser Proteinmaschinen hin zu modularen Einheiten, der Regulation ihres Auf- und Abbaus und dem Einfluss dieser Prozesse auf zelluläre Funktionen. Ziel des SFB 1381 ist es, die dynamischen Prozesse des Aufbaus und der Organisation zellulärer Proteinmaschinen zu definieren und zu verstehen und dadurch einen Einblick in die grundlegenden Prozesse einer lebenden Zelle zu gewinnen. DFG GEPRIS

Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Valérie Hilgers

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 Der SFB 1160 »Immunpathologie aufgrund eingeschränkter Immunreaktionen (IMPATH)« ist eine Forschungsinitiative von klinischen ImmunologInnen und GrundlagenforscherInnen, die die traditionelle Vorstellung in Frage stellen will, dass eine „Überreaktion“ oder „Abweichung“ normaler Immunantworten für die immunvermittelte Pathologie ausschlaggebend ist und dass folglich die Immunsuppression die geeignete therapeutische Strategie für solche Störungen ist. Stattdessen ist die konzeptionelle Grundlage des SFBs die Idee, dass beeinträchtigte Immunreaktionen eine wichtige Voraussetzung für die Immunpathologie darstellen. DFG GEPRIS   Beteiligte Forschende: Thomas Boehm, Edward Pearce

SFB 1160 „IMPATH“


Der SFB 1160 »Immunpathologie aufgrund eingeschränkter Immunreaktionen (IMPATH)« ist eine Forschungsinitiative von klinischen ImmunologInnen und GrundlagenforscherInnen, die die traditionelle Vorstellung in Frage stellen will, dass eine „Überreaktion“ oder „Abweichung“ normaler Immunantworten für die immunvermittelte Pathologie ausschlaggebend ist und dass folglich die Immunsuppression die geeignete therapeutische Strategie für solche Störungen ist. Stattdessen ist die konzeptionelle Grundlage des SFBs die Idee, dass beeinträchtigte Immunreaktionen eine wichtige Voraussetzung für die Immunpathologie darstellen. DFG GEPRIS

Beteiligte Forschende: Thomas Boehm, Edward Pearce

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 The SFB 1140 »Nierenerkrankungen – vom Gen zum Mechanismus (KIDGEM)« beabsichtigt, mit Nierenerkrankungen assoziierte Gene zu analysieren und die Genfunktion in ein Verständnis der molekularen Nierenphysiologie zu übersetzen. Um eine systematische und integrierte Herangehensweise an erbliche Nierenerkrankungen zu erreichen, hat KIDGEM ein Konsortium von MedizinerInnen und WissenschaftlerInnen zusammengeführt. Durch das breite Spektrum an Techniken und Tiermodellen sowie Zugang zu Patienten soll die Aufklärung pathologischer molekularer Mechanismen die Diagnose, Behandlung und Prävention erblicher Nierenerkrankungen erleichtern. DFG GEPRIS | 🔴 Förderdauer: 2015 bis 2019   Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar

SFB 1140 „KIDGEM“


The SFB 1140 »Nierenerkrankungen – vom Gen zum Mechanismus (KIDGEM)« beabsichtigt, mit Nierenerkrankungen assoziierte Gene zu analysieren und die Genfunktion in ein Verständnis der molekularen Nierenphysiologie zu übersetzen. Um eine systematische und integrierte Herangehensweise an erbliche Nierenerkrankungen zu erreichen, hat KIDGEM ein Konsortium von MedizinerInnen und WissenschaftlerInnen zusammengeführt. Durch das breite Spektrum an Techniken und Tiermodellen sowie Zugang zu Patienten soll die Aufklärung pathologischer molekularer Mechanismen die Diagnose, Behandlung und Prävention erblicher Nierenerkrankungen erleichtern. DFG GEPRIS | 🔴 Förderdauer: 2015 bis 2019

Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar

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 Der SFB 992 »Medizinische Epigenetik (MEDEP) – Von grundlegenden Mechanismen zu klinischen Anwendungen« ist ein Translationsprogramm für die epigenetische Forschung, das von der Identifizierung grundlegender epigenetischer Prinzipien, der Validierung epigenetischer Pfade in relevanten Tiermodellen für menschliche Erkrankungen bis zur Übersetzung epigenetischer Prinzipien in klinische Anwendungen reicht. Die Kerninfrastrukturen bieten neben Kapazitäten der Tiefensequenzierung und Bioinformatik für die Erstellung und Analyse epigenetischer Profile auch eine Plattform für den Entwurf von epigenetisch wirksamen Arzneimitteln. Dabei verfolgt MEDEP einen komplementären und interdisziplinären Ansatz, der eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung schlägt. DFG GEPRIS   Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Nina Cabezas-Wallscheid, Thomas Jenuwein, Nicola Iovino, Thomas Manke, Andrew Pospislik, Ritwick Sawarkar

SFB 992 „MEDEP“


Der SFB 992 »Medizinische Epigenetik (MEDEP) – Von grundlegenden Mechanismen zu klinischen Anwendungen« ist ein Translationsprogramm für die epigenetische Forschung, das von der Identifizierung grundlegender epigenetischer Prinzipien, der Validierung epigenetischer Pfade in relevanten Tiermodellen für menschliche Erkrankungen bis zur Übersetzung epigenetischer Prinzipien in klinische Anwendungen reicht. Die Kerninfrastrukturen bieten neben Kapazitäten der Tiefensequenzierung und Bioinformatik für die Erstellung und Analyse epigenetischer Profile auch eine Plattform für den Entwurf von epigenetisch wirksamen Arzneimitteln. Dabei verfolgt MEDEP einen komplementären und interdisziplinären Ansatz, der eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und klinischer Forschung schlägt. DFG GEPRIS

Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Nina Cabezas-Wallscheid, Thomas Jenuwein, Nicola Iovino, Thomas Manke, Andrew Pospislik, Ritwick Sawarkar

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 Das Forschungsprogramm des SFB 850 »Kontrolle der Zellmotilität bei morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung« basiert auf dem Konzept, dass die meisten Signalwege, die die normale Embryonalentwicklung steuern, bei menschlichen Tumoren fehlgeleitet aktiviert sind. Daher wird die Analyse der Funktion und Regulation dieser Signalwege während der Entwicklung helfen, die Mechanismen zu verstehen, die der pathologischen Zellbeweglichkeit bei Krebs zugrunde liegen. DFG GEPRIS   Beteiligte Forschende: Tim Lämmermann, Rudolf Grosschedl

SFB 850 „Kontrolle der Zellmotilität bei morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung“


Das Forschungsprogramm des SFB 850 »Kontrolle der Zellmotilität bei morphogenese, Tumorinvasion und Metastasierung« basiert auf dem Konzept, dass die meisten Signalwege, die die normale Embryonalentwicklung steuern, bei menschlichen Tumoren fehlgeleitet aktiviert sind. Daher wird die Analyse der Funktion und Regulation dieser Signalwege während der Entwicklung helfen, die Mechanismen zu verstehen, die der pathologischen Zellbeweglichkeit bei Krebs zugrunde liegen. DFG GEPRIS

Beteiligte Forschende: Tim Lämmermann, Rudolf Grosschedl

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 Zentrales Ziel des SFB 746 »Funktionelle Spezifität durch Kopplung und Modifikation von Proteine« ist das Verständnis der Prozesse von Multiproteinkomplexen und Proteinnetzwerken und wie eine bestimmte Zelle mit ihrer enorm präzisen und hochspezifischen Funktionen ausstatten. Die Forschungsteams des SFB 746 analysieren dabei die molekularen Mechanismen hinter der Spezifität von Proteinkomplexen und -netzwerken und ihre Bedeutung für zelluläre Funktionen. DFG GEPRIS  | 🔴 Förderdauer: 2007 bis 2018   Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Thomas Boehm, Hassan Jumaa, Rudolf Grosschedl, Simona Saccani, Robert Schneider

SFB 746 „Funktionelle Spezifität durch Kopplung und Modifikation von Proteinen“


Zentrales Ziel des SFB 746 »Funktionelle Spezifität durch Kopplung und Modifikation von Proteine« ist das Verständnis der Prozesse von Multiproteinkomplexen und Proteinnetzwerken und wie eine bestimmte Zelle mit ihrer enorm präzisen und hochspezifischen Funktionen ausstatten. Die Forschungsteams des SFB 746 analysieren dabei die molekularen Mechanismen hinter der Spezifität von Proteinkomplexen und -netzwerken und ihre Bedeutung für zelluläre Funktionen. DFG GEPRIS | 🔴 Förderdauer: 2007 bis 2018

Beteiligte Forschende: Asifa Akhtar, Thomas Boehm, Hassan Jumaa, Rudolf Grosschedl, Simona Saccani, Robert Schneider

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 Der SFB 620 »Immundefizienz: Klinik und Tiermodelle« untersuchte die Immunschwäche bei Menschen und im Tiermodell. Ziel war es, die immunbiologischen und molekulargenetischen Zusammenhänge bei der Entstehung von Defekten des Immunsystems besser zu verstehen. Die Forscher konzentrierten sich auf T-Zellen und B-Zellen einschließlich der Entwicklung von neuen Tiermodellen für eine verbesserte klinische Diagnostik und neuartige therapeutische Ansätze. Andere Projekte arbeiteten an der Schnittstelle von Tiermodellen und klinischer Beobachtung, d.h. ob tierexperimentelle Befunde schnell den Einsatz bei Patienten nahelegen. Darüber hinaus führten klinische Fragestellungen zu zellbiologischen und genetischen Untersuchungen mit menschlichem Zellmaterial. DFG GEPRIS | 🔴 Förderdauer: 2002 bis 2013   Beteiligte Forschende: Conrad Bleul, Thomas Boehm, Rudolf Grosschedl, Hassan Jumaa, Taro Fukao, Michael Reth, Wolfgang Schamel

SFB 620 „Immundefizienz: Klinik & Tiermodelle“


Der SFB 620 »Immundefizienz: Klinik und Tiermodelle« untersuchte die Immunschwäche bei Menschen und im Tiermodell. Ziel war es, die immunbiologischen und molekulargenetischen Zusammenhänge bei der Entstehung von Defekten des Immunsystems besser zu verstehen. Die Forscher konzentrierten sich auf T-Zellen und B-Zellen einschließlich der Entwicklung von neuen Tiermodellen für eine verbesserte klinische Diagnostik und neuartige therapeutische Ansätze. Andere Projekte arbeiteten an der Schnittstelle von Tiermodellen und klinischer Beobachtung, d.h. ob tierexperimentelle Befunde schnell den Einsatz bei Patienten nahelegen. Darüber hinaus führten klinische Fragestellungen zu zellbiologischen und genetischen Untersuchungen mit menschlichem Zellmaterial. DFG GEPRIS | 🔴 Förderdauer: 2002 bis 2013

Beteiligte Forschende: Conrad Bleul, Thomas Boehm, Rudolf Grosschedl, Hassan Jumaa, Taro Fukao, Michael Reth, Wolfgang Schamel
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 Der SFB 592 »Signalmechanismen in Embryogenese und Organogenese« erforschte grundlegende Mechanismen, die an der embryonalen Musterbildung wie auch der Differenzierung und Morphogenese von Organen beteiligt sind. Dabei wurden sowohl Tier- als auch Pflanzensysteme parallel untersucht, da grundlegende Aspekte der Signalmechanismen, wie etwa Bildung von Signalquellen, Kontrolle der Signalreichweite und Signaltransduktionmechanismen vielen Systemen gemeinsam sind. DFG GEPRIS | 🔴 Förderdauer: 2001 bis 2012   Beteiligte Forschende: Thomas Boehm, Tilmann Borggrefe, Rudolf Grosschedl, Rolf Kemler

SFB 592 „Signalmechanismen in Embryogenese & Organogenese“


Der SFB 592 »Signalmechanismen in Embryogenese und Organogenese« erforschte grundlegende Mechanismen, die an der embryonalen Musterbildung wie auch der Differenzierung und Morphogenese von Organen beteiligt sind. Dabei wurden sowohl Tier- als auch Pflanzensysteme parallel untersucht, da grundlegende Aspekte der Signalmechanismen, wie etwa Bildung von Signalquellen, Kontrolle der Signalreichweite und Signaltransduktionmechanismen vielen Systemen gemeinsam sind. DFG GEPRIS | 🔴 Förderdauer: 2001 bis 2012

Beteiligte Forschende: Thomas Boehm, Tilmann Borggrefe, Rudolf Grosschedl, Rolf Kemler [mehr]

SFB Transregio / TRR

 Der Transregio-SFB 130 »B-Zellen: Immunität und Autoimmunität» untersucht, wie B-Zellen aktiviert werden, wie sie sich differenzieren und Antikörper produzieren und wie letztere für lange Zeit in hohem Maß ausgeschüttet werden. Ziel der Forscher ist es, besser zu verstehen, wie B-Zell-Immunantworten eingeleitet werden, wie selbst-reaktive B-Zellen eliminiert werden und wie es den B-Zellen gelingt, sich an Erreger, die sie schon einmal bekämpft haben, zu „erinnern“. DFG GEPRIS   Beteiligte Forschende: Hassan Jumaa, Michael Reth, Julia Jellusofa

TRR 130 „B-Zellen: Immunität und Autoimmunität“


Der Transregio-SFB 130 »B-Zellen: Immunität und Autoimmunität» untersucht, wie B-Zellen aktiviert werden, wie sie sich differenzieren und Antikörper produzieren und wie letztere für lange Zeit in hohem Maß ausgeschüttet werden. Ziel der Forscher ist es, besser zu verstehen, wie B-Zell-Immunantworten eingeleitet werden, wie selbst-reaktive B-Zellen eliminiert werden und wie es den B-Zellen gelingt, sich an Erreger, die sie schon einmal bekämpft haben, zu „erinnern“. DFG GEPRIS

Beteiligte Forschende: Hassan Jumaa, Michael Reth, Julia Jellusofa

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 Ziel des TRR 167 »Entwicklung, Funktion und Potential von myeloiden Zellen im zentralen Nervensystem (NeuroMac)« ist es, Einblicke in die vielfältigen Funktionen der myeloiden Zellen im ZNS während der Entwicklung und bei Gesundheit und Krankheit zu erhalten. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf parenchymalen Makrophagen, zirkulierenden Monozyten und myeloiden Zellen des Knochenmarks liegen. Die Kombination von Studien zur Entwicklung und Homöostase myeloischer Zellen im Gehirn, Neurobiologie, Zellmigration und Neuropathologie in einer einzigen Forschungsinitiative wird eine produktive und ertragreiche Interaktion zwischen den verschiedenen beteiligten Gruppen ermöglichen.  DFG GEPRIS   Beteiligte Forschende: Tim Lämmermann, J. Andrew Pospisilik

TRR 167 „NeuroMac“


Ziel des TRR 167 »Entwicklung, Funktion und Potential von myeloiden Zellen im zentralen Nervensystem (NeuroMac)« ist es, Einblicke in die vielfältigen Funktionen der myeloiden Zellen im ZNS während der Entwicklung und bei Gesundheit und Krankheit zu erhalten. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf parenchymalen Makrophagen, zirkulierenden Monozyten und myeloiden Zellen des Knochenmarks liegen. Die Kombination von Studien zur Entwicklung und Homöostase myeloischer Zellen im Gehirn, Neurobiologie, Zellmigration und Neuropathologie in einer einzigen Forschungsinitiative wird eine produktive und ertragreiche Interaktion zwischen den verschiedenen beteiligten Gruppen ermöglichen. DFG GEPRIS

Beteiligte Forschende: Tim Lämmermann, J. Andrew Pospisilik

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Wissenschaftliche Ausbildung

Wer gemeinsam forscht, muss auch gemeinsam lehren. So ist ein weiterer Kooperationsschwerpunkt zwischen dem MPI-IE und der Universität Freiburg die Ausbildung junger Wissenschaftler an beiden Institutionen. Zahlreiche Forschungsgruppen und Direktorinnen und Direktoren des MPI-IE, die in der Regel eng mit der biologischen und medizinischen Fakulät der Universität verbunden sind, engagieren sich in der Lehre. Auch sind Forschungsgruppen des MPI-IE am internationalen Doktorandenprogramm des MPI-IE beteiligt. Die Max Planck Research School for Immunobiology, Epigenetics, and Metabolism (IMPRS-IEM) ist ein gemeinsames Ausbildungsprogramm von MPI-IE und der Universität Freiburg.

Max Planck Research School for Immunobiology, Epigenetics, and Metabolism (IMPRS-IEM)


IMPRS-IEM ist die International Max Planck Research School, die am MPI für Immunbiologie und Epigenetik in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg angesiedelt ist. Das Promotionsprogramm bietet talentierten jungen ForscherInnen hervorragende Ausbildungsmöglichkeiten in den Bereichen Immunbiologie, Epigenetik, Metabolismus, Zellbiologie, Biochemie, Proteomik, Bioinformatik und funktionelle Genomik. Zu den Vorteilen für NachwuchswissenschaftlerInnen gehören wegweisende Forschung, neueste Technologien in den Core Facilities des Instituts und ein anspruchsvolles Curriculum für jene eigenständige Köpfe, die zukünftig Führungspositionen in der Wissenschaft einnehmen wollen.

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Mehr über die Max Planck Research School for Immunobiology, Epigenetics, and Metabolism (IMPRS-IEM).


Graduiertenkollegs werden an den Universitäten zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eingerichtet. Sie werden von der DFG für bis zu neun Jahre gefördert. Im Mittelpunkt steht die Qualifizierung der Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen eines zielgerichteten Forschungsprogramms und einer strukturierten Ausbildungsstrategie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MPI-IE sind an den Fakultäten von zwei Freiburger Graduiertenkollegs beteiligt.

Spemann Graduate School of Biology and Medicine (SGBM)


Die Spemann Graduate School of Biology and Medicine wurde 2006 im Rahmen der Exzellenzinitiative der DFG eingerichtet und bietet eine interdisziplinäre Promotionsausbildung aus verschiedenen Disziplinen an, die Grundlagenforschung mit translationaler Forschung, Biotechnologie und Arzneimittelentwicklung verbindet. Die Spemann Graduate School wurde in enger Zusammenarbeit mit anderen Graduiertenkollegs der Universität Freiburg und IMPRS-IEM aufgebaut. Einige ForscherInnen des MPI-IE sind aktive Fakultätsmitglieder der Spemann Graduate School.

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Mehr über SGBM Freiburg.




MeInBio


»MeInBio - BioInMe: Exploration of spatio-temporal dynamics of gene regulation using high-throughput and high-resolution methods« ist ein strukturiertes Promotionsprogramm (Graduiertenkolleg) an der Universität Freiburg und dem MPI für Immunbiologie und Epigenetik. Bei MeInBio treffen Lebenswissenschaften und Bioinformatik aufeinander, um die Genregulation zu verstehen. Promovierende aus der ganzen Welt arbeiten in verschiedenen Forschungsgruppen – sowohl im Nasslabor als auch in Bioinformatik- und Statistikgruppen –, um das Verständnis der Transkriptionskontrolle bei hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung zu vertiefen. Die Arbeit am Forschungsprojekt wird durch ein spezifisches Qualifizierungsprogramm ergänzt. MeInBio wird seit 2017 von der DFG gefördert und zielt darauf ab, exzellente Bedingungen für die Promotion und wissenschaftliche Vernetzung zu schaffen. Gegenwärtige Mitglied der MeInBio-Fakultät sind: Dominic Grün, Eirini Trompouki, Thomas Manke

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Mehr über MeInBio.


MIAP Core Facilities

Den Aufbau von Forschungsinfrastruktur und die gemeinsame Nutzung von Technologien unterstützt die DFG mit ihrer Förderlinie "Gerätezentren - Core facilities". Die Imaging Facility des MPI-IE ist Mitglied der „Microscopy and Image Analysis Platform (MIAP) Freiburg“, die 2016 gegründet wurde, um ein leistungsstarkes Netzwerk für die wissenschaftliche Infrastruktur bildgebender Life-Science-Standorte in Freiburg, Basel und Straßburg zu formen. MIAP unterstützt BiowissenschaftlerInnen bei der Suche nach Ressourcen und bei der Entwicklung von experimentellen Arbeitsabläufen entsprechend den biologischen Fragestellungen. Darüber hinaus werden Richtlinien für BenutzerInnenschulungen, Ausbildung, Projektplanung und -überwachung erarbeitet sowie regelmäßige Workshop- und Seminarreihen im Themenfeld angeboten.

Weitere Projekte

Human Cell Atlas

Der „Human Cell Atlas“ (Menschlicher Zellatlas) Cell Atlas ist ein wissenschaftliches Großvorhaben, das im Oktober 2016 von international führenden Forscher und Forscherinnen ins Leben gerufen wurde mit dem Ziel, die Gesamtheit aller menschlichen Zelltypen zu entziffern. Der Atlas soll eine genaue Übersicht darüber liefern, welche Gene, Proteine und sonstige Moleküle in welchem Zelltyp aktiv sind, wo genau die Zellen lokalisiert sind, wie die Zellen im gesunden Körper miteinander interagieren und welche Veränderungen in Zellen auftreten, wenn der Organismus erkrankt. Das Human Cell Atlas-Projekt wird zum Teil von der Initiative des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg und seiner Frau Priscilla Chan finanziert und beinhaltet nicht nur die bloße Kartierung menschlicher Zellen, sondern hat darüber hinaus auch den Anspruch, experimentelle Technologien und computergestützte Analysemethoden weiterzuentwickeln, um ein vertieften Verständnis der menschlichen Biologie zu erarbeiten. Das Projekt von Dominic Grün und seinem Labor aus Freiburg ist Teil des Human Cell Atlas.

Deep – Deutsches Epigenom Programm

Intensive Kooperation und Engagement besteht seitens des MPI-IE auch im Deutschen Epigenom Programm (DEEP, 2012-2017), das vom BMBF gefördert wird. DEEP ist ein interdisziplinäres Forschungsnetzwerk mit der Beteiligung von 14 Forschungseinrichtungen und Industriepartnern, das sich die die Erstellung und Auswertung von bis zu 80 Referenz-Epigenomen ausgewählter humaner Zellen und Gewebe zur Aufgabe gemacht hat. DEEP leistet somit einen einen innovativen Beitrag zum ‘International Human Epigenome Consortium‘ (IHEC) und konzentriert sich vor allem auf die Analyse von Zellen, die mit komplexen Erkrankungen von großer sozio-ökonomischer Bedeutung in Verbindung stehen: Stoffwechselerkrankungen wie Steatose und Adipositas sowie entzündliche Erkrankungen der Gelenke und des Darms. Teil des DEEP-Netzwerks sind auch die Forschungsgruppen von Thomas Jenuwein (Projekt Genomweite Histonmodifikationskarten) und Andrew Pospisilik (Projekt Zeitgesteuerte epigenetische Variationen bzgl. Heterochromatin, stochastischer Fettleibigkeit und Metabolismus) des Max-Planck-Instituts für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg. Ebenso leisteten die Forschungseinheiten für Bioinformatik und Deep Sequenzing des Instituts einen wichtigen Beitrag zum gesamten DEEP-Projekt, indem sie sich als eines von sechs Analysezentren in Deutschland an der Datengenerierung beteiligten. Ausgehend von den durch die Projektpartner entnommenen Gewebeproben erzeugten sie ChIP-Seq-Daten und Referenzepigenome. Dafür etablierten die Teams am MPI-IE nicht nur neue Sequenzierungsabläufe, sondern entwickelten auch optimierte Protokolle und Programme (deeptools und NEXSON), mit denen die Forscher deutschlandweit die epigenomischen Daten anschließend visualisieren und auswerten konnten.

MPI-CSL

Auch den Kolleginnen und Kollegen des Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg (MPI-CSL) organisiert das MPI-IE zahlreiche interne und externe Veranstaltungen.

🔴 = Projekt abgeschlossen

 
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